Neue Arbeitskultur im Digitalen Workplace #IOMS18 ein Rückblick

Vor einigen Wochen wurde ich durch ein twitter Tweet auf eine Fachkonferenz, dem #ioms18 bzw. IOM Summit 2018, aufmerksam. Unter dem, für mich etwas schweren Titel, „Fachkonferenz zum Intranet- & Kollaborationsmanagement, Digital Workplace sowie zur digitalen Transformation der Organisation“ trafen sich letzte Woche Praktiker und Experten und diskutierten die aktuelle Themen rund um Digtal Workplaces , New Work und Mindshift in Bonn.

Los ging es für mich mit der „Digital Mindshift Masterclass“ und der Fragestellung „Wenn Digitalisierung das Problem ist – warum ist Transformation die Lösung – und wie geht das in der Praxis?“

Das Seminar bzw. der Workshop von Sabine und Alexander Kluge im Rahmen der #ioms18 lieferte viele Impulse, Arbeitsmethodiken in der Praxis und sehr gute Diskussionen mit und untere den Teilnehmern. Der Teilnehmerkreis setzte sich durch „Newbies“ und erfahrende Experten zusammen. Und genau diese Bandbreite an Wissen machte es aus. Keine Befindlichkeiten der Erfahrenden, sondern im Gegenteil der Austausch von Wissen, das Aufdecken von Problemen und das zeigen möglicher Lösungsansätze, lieferten Mehrwert für alle Seiten.

Inhaltlich wurden neben dem digitalen Selbsttest, die drei Musketiere Toolset (Methoden), Skillset (Fähigkeiten) und Mindset (Einstellungen) in einem World Cafe Format bearbeitet. Mit dem Ubongo Flow Game zeigten die Seminarleiter den Teilnehmern was Selbstorganisation im Arbeitsumfeld bedeuten kann. Am Nachmittag befassten wir uns dann noch mit der Working out Loud  #WOL Methode. Eingerahmt wurden die Themen mit viel Platz für Diskussionen, Austausch und Spaß.

 

Der zweite und dritte Tag stand im Zeichen der #ioms18 Fachkonferenz.

Ich möchte gar nicht auf die einzelnen Themen der Vorträge näher eingehen. Wen es interessiert kann gerne auf der folgenden Seite des IOMS18 nochmal die Agenda der zwei Tage nachlesen oder den twitter Stream nachlesen. Die Mischung zwischen Key-notes, Praxis und Experten Panels sowie interaktive Workshops hat die Tage sehr kurzweilig gestaltet. Dazwischen gab es auch immer wieder Möglichkeiten sich unter den Teilnehmern gut auszutauschen und zu netzwerken. Natürlich gab es für mich persönlich Highlights, aber dies jetzt hier herauszustellen, wäre gegen über allen Rednern nicht fair.

 

Und doch möchte ich auch ein paar kritische Anmerkungen machen. Viele Vorträge aus den Praxis-Panels hatten nach meinem Empfinden zu viele Schnittmengen in den Themen. Hier würde ich mir eine größere Fokussieren auf Schwerpunkte wünschen. Das Workshop-Konzept würde ich für die Zukunft noch einen größeren Raum in der Agenda wünschen. In den kleineren Gruppen ist sehr viel Interaktion und Diskussion entstanden. Wäre das Konzept nicht auch für die Praxis-Panel möglich? Vielleicht in der Form 15 Min Vortrag und 25 Min Q&A.  Dann durchwechseln, so das jeder Teilnehmer zwei Pannels pro Tag besuchen kann.

Mein persönliches Fazit

Meine erste Teilnahme am IOM Summit #IOMS18 war für mich ein voller Erfolg. Sehr viele neue Impulse, spannende Vorträge und tolle wunderbare neue Kontakte. Im Mittelpunkt stand nicht die Technologie, sondern der Mensch und Mitarbeiter. Den Menschen in die Lage zu versetzen sich der Veränderung bewusst und offen zu machen, ist der Schlüssel zum Kulturwandel. Den der Kulturwandel ist „nur“ das Ergebnis der Veränderung. Kurz gesagt… die Veränderung des Mindset kann nur mit der Anpassung der Skillset’s durch Unterstützung der Toolset’s herbei geführt werden.

Ich hoffe viel in meine tägliche berufliche Arbeit einfließen lassen zu können und freue mich bald den Einen oder Anderen wieder zu treffen.

Digital Manager | Informatiker | Marketing Expert |

Der digitale Einfluss auf mein privat Leben und das Arbeitsumfeld begeistert mich jeden Tag aufs Neue. Als Technik Nerd und Social Media Evangelist bezeichne ich mich selbst als pre early Adopter. Als Digital Manager mit jahrelangen Erfahrungen als Projektmanager im Bereich Informatiker und Online-Marketing unterstützen dabei (nicht nur technische) Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen und zu bewerten.