Sketchnotes – ich kann doch gar nicht malen?

Sketchnotes ist für mich ein Werkzeug um mich an Inhalte zu Erinnern und neue Ideen zu erschließen. Das Merken fällt leichter wenn man sich Bilder anstatt Wörter merkt. Im Arbeitsalltag geht es um das merken von Inhalten, in Meetings, Vorträgen oder Konferenzen. Und Sketchnotes helfen dabei.

Viele sagen „Schreib es dir auf, dann kannst Du es besser merken!“, ich sage dagegen „Zeichne es Dir auf, dann kannst Du es noch besser merken!“ Sketchnotes helfen mit kleinen einfachen Skizzen sich das Wichtigste bzw. die Kernaussage gut und langfristig zu merken. „Sketch“ für skizzieren und „note“ für notieren sind die zwei englischen Begriffe aus dem sich das Wort zusammensetzt. Kurz gesagt Sketchnotes sind Notizen welche aus Text, Symbolen und Zeichnungen bestehen. Dabei muss man kein Künstler sein und gut malen können. Für die Notizen reicht es aus einfache Formen und Strichmännchen zeichnen zu können (und ein wenig Übung). Die Zeichnungen sollen nur die Zusammenhänge und wichtige Aussagen visualisieren.

Welches Material benötige den dazu?
Die Frage ist schnell beantwortet. Ein Notizbuch und ein Stift sind völlig ausreichend (und für mich ein Kaffee; haha). Ok für die digitale Menschen unter uns ist natürlich auch ein Tablet und die richtige App ausreichend.

Und wie starte ich nun?
Man kann jetzt einfach loslegen oder (was meine Empfehlung ist) der Start erfolg mit einigen Übungen. Im Laufe der Zeit legt man sich ein richtiges Zeichenvokabular an. So gewinnt man an Geschwindigkeit bei seinen Auszeichnungen.  Wie schon gesagt man braucht kein Künstler zu sein.
Einfache Element helfen am Anfang um in das Thema rein zukommen. Aufzählungszeichen, Boxen aus Rechtecke und Kreise, Verbindungselemente wie Pfeile und Linien und Elemente um Themen zu gruppieren und zu trennen. Der zweite Schritt sind dann erste Figuren. Auch hier einfach uns simpel starten. Strichmännchen sind einfach zu zeichnen und können alles relevante darstellen. Weiter geht es dann mit den ersten Symbolen. Für den Begriff Idee steht die Glühbirne, Zahnräder für einen Prozess oder Vorgang. Ein einfacher Computer, Stift, Sprechblasen, Auto, Haus erweitern den Zeichen-Wortschatz.

 

Schlusswort

Sketchnotes sind von den Möglichkeiten vielfältig. Angefangen von Notizen in Besprechungen, bei Vorträgen, Konferenzen über Reisdokumentation, Rezepte, Buchnotizen bis hin zur Ideenentwicklung. Es gibt auch wirklich gute Bücher zu dem Thema. In einem der kommenden Blogartikel stelle ich einige Bücher zu dem Thema vor. Hier würde es den Rahmen sprengen. Jetzt noch ein paar weitere Beispiele. Viel Spaß.
  

Digital Manager | Informatiker | Marketing Expert |

Der digitale Einfluss auf mein privat Leben und das Arbeitsumfeld begeistert mich jeden Tag aufs Neue. Als Technik Nerd und Social Media Evangelist bezeichne ich mich selbst als pre early Adopter. Als Digital Manager mit jahrelangen Erfahrungen als Projektmanager im Bereich Informatiker und Online-Marketing unterstützen dabei (nicht nur technische) Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen und zu bewerten.

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