Spieglein, Spieglein an der Wand… mein SmartMirror

Morgens auf dem Weg zum Bad geht mein erster Blick in den Spiegel, welcher seit ein paar Tagen bei mir im Flur an der Wand hängt. Und nein es geht nicht dabei in mein verschlafendes Gesicht zu schauen (das lohnt sich ja auch nicht), sondern eher die Wetter Vorschau und die aktuellen Schlagzeilen zu sichten. Den mein SmartMirror zeigt mir diese Infos nun an.

Im November 2016 habe ich hier einen Blogartikel Smart Mirror die Digitalisierung im Badezimmer veröffentlicht. Nach ein paar Wochen Recherche ging es dann mit dem Einkauf los. Zuerst musste eine Raspberry Pi 3 mit ein wenig Zubehör her. Dann holte ich einen alten 19″ Monitor aus der Ecke und legte ihn auseinander. Das Betriebssystem war dann auch schnell installiert und schon stand das Grundgerüst.

Softwaretest SmartMirrrorJetzt ging es darum die richtige Software zu finden, ich wollte ja nicht das Programmieren wieder anfangen. Für einen SmartMirror welche mit einem Raspberry Pi betrieben werden, gibt es schon die Eine oder Andere fertige Software. nach mehreren Tests habe ich mich für MagicMirror entschieden. Die OpenSource Software kommt von Hause aus schon mit einem guten Funktionsumfang. Dazu gibt es eine aktive Community welche immer wieder neue Module zur Verfügung stellt.

Die Software ist dank eine sehr guten Anleitung schnell installiert und funktioniert wirklich toll. Jetzt muss man sich nur noch die gewünschten Module raussuchen und installieren.  Und wenn dann noch das Betriebssystem leicht konfiguriert wurde (Deaktivierung der Mouse und des Bildschirmschoners) kann die SmartMirror Software in den Autostart eingebunden werden. Und fertig ist das Herz meines neuen SmartMirror.

SmartMirror – Spiegel und Gehäuse

Jetzt fehlt noch der passende Spiegel und das „Gehäuse“. Den richtigen Spiegel zu finden ist leider gar nicht so einfach. Im Netz findet man bei der Suche viele Beiträge zu dem Thema. Man benötigt einen so genanten Spionspiegel, welche eine gewisse Lichtdurchlässigkeit mit bringt. Der einfachste Weg ist sich so eine Spiegelfolie zu bestellen und auf eine Plexiglasscheibe aufzubringen. Kostengünstig aber nicht wirklich für einen SmartMirror benutzbar (wird in einigen Foren zumindest so gesagt). Nach langer Suche habe ich meinen Spiegel dann bei www.glas-per-klick.de bestellt. Dieses Produkt hat ca. 3% Lichtdurchlässigkeit, was ganz gut funktioniert. Als Gehäuse nutze ich einen Bilderrahmen eines schwedischen Möbelhaus. Und als keines Schmankerl kommt auch noch eine smarte Steckdose als Zeitschaltuhr zum Einsatz. Über die Smartphone App wird der Spiegel Nachts abgeschaltet und morgens rechtzeitig wieder zum Leben gebracht.

Hier noch ein paar Bilder:
SmartMirror SmartMirror SmartMirror Gehäuse SmartMirror Installation

Oliver Pinkoss
Marketingmanager | Informatiker | DigitalNerd |

Der digitale Einfluss auf mein privat Leben und das Arbeitsumfeld begeistert mich jeden Tag aufs Neue. Als Technik Nerd und Social Media Evangelist bezeichne ich mich selbst als pre early Adopter. Jahrelangen Erfahrungen als Projektmanager im Bereich Informatiker und Online-Marketing unterstützen dabei (nicht nur technische) Hintergründe zu verstehen und zu bewerten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.